Das neue Grigri+ im Praxistest

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Das neue Grigri, das Grigri+ ist da  und wir haben uns angesehen, was es kann und für wen ein Kauf sinnvoll ist. Alle Neuheiten des Grigi+ im Vergleich mit den vorherigen Grigri-Modellen, aber auch ein Vergleich mit anderen Halbautomaten zum Sichern, findet Ihr in unserem großen Praxistest:

Bild Grigri I, Grigri II und Grigri+
Die Petzl Grigri Familie

 

Das Grigri von Petzl, das 2016 noch seinen 25. Geburtstag gefeiert hat, ist zum „Quasi-Standart“ halbautomatischer Sicherungsgeräte im Sportkletterbereich geworden.
Petzl bietet nun das erste mal zwei unterschiedliche Formen des Grigri parallel an.  Anders als noch beim Übergang von Grigri 1 zu Grigri 2, wo das Grigri 1 mit Auslieferung des Grigri 2 vom Markt verschwand, was viele Kletterer durchaus störte, bietet Petzl jetzt das Grigri 2 und parallel dazu das neue Grigri+ an.
Da hat uns natürlich brennend interessiert, was am Grigri+ anders bzw. neu ist, was es mehr kann und ob und für wen sich eine Neuanschaffung des teureren Grigri+ Sinn macht. Alles Wissenswerte über das neue Grigri+, die Unterschiede zum Grigri 2, und auch zum Grigri 1, welches ja auch noch bei vielen Kletterern in Gebrauch ist und eine Einschätzung für wen ein Neukauf Sinn macht, erfahrt Ihr in unserem Test auf den folgenden Seiten…

3 Gedanken zu „Das neue Grigri+ im Praxistest“

  1. Ich finde nirgends die Thematik, ablassen eines schwereren Kletterparners, denn dies ist mit dem Grigri 1 2 oder Plus nicht einfach, resp. das gleichmässige Ablassen ist relativ schwer zu dosieren, es geht nur sehr langsam, zieht man nur etwas zu stark, wird das Ablassen zu schnell und gefährlich, ob sich dann die Panikfunktion beim Plus aktiviert ist fraglich, hier haben anderen Systemen wie zB der ClickUp Vorteile.

    1. Hallo Beat,Danke für Deinen Hinweis. Allerdings haben wir da tatsächlich gegenteilige Erfahrungen gemacht. Wir haben alle drei Autoren/Tester und deren zum Teil deutlich leichteren Kletter-/Sicherungspartnerinnen zusammengeholt und die Aussage war von allen drei Mädels, dass sie gerade bei großen Gewichtsunterschieden (Sie wiegen etwa 45, 50 und 53 Kilo und die Jungs 72, 82 und 87 Kilo) am liebsten mit dem Grigri, egal ob eins zwei oder Plus sichern. Und zwar weil sie 1. deutlich besser und gleichmäßiger Ablassen können und, falls irgendetwas unvorhergesehenes passiert, einfach nur den Hebel loslassen und alles ist gut. Wir denken, dass ein Großteil der unterschiedlichen Erfahrungen auf die Übung mit dem jeweiligen Sicherungsgerät zurück zu führen ist. Natürlich muss man sich auch erst einmal an das Handling mit (egal welchem) Grigri gewöhnen. Allerdings sollte man die Ablassgeschwindigkeit bei allen Grigris über das Bremsseil regeln (hier kann gegebenenfalls ein Sicherungshandschuh vorteilhaft sein) und nicht über den Hebel. Sollte der Gewichtsunterschied so groß sein, dass auch bei ausreichend Übung/Erfahrung mit dem Grigri kein sicheres Ablassen möglich ist, würden wir die Nutzung eines Edelrid Ohm empfehlen (http://kletter-tests.de/einzeltest-edelrid-ohm/).
      Speziell zum Grigri Plus muss man sagen, wird der Hebel so weit durchgezogen, dass das Ablassen zu schnell wird setzt natürlich die Panikfunktion ein, dass ist ja auch genau der Sinn dieser Funktion. Sie ist aber insofern besser „eingestellt“ als bei vergleichbaren Geräten (Camp Matik und edelrid Eddy), dass sie erst später greift und deshalb auch ein nervenschonendes Ablassen bei dickeren Seilen und leichterem Kletterer ermöglicht und dass sie, wenn sie einmal ausgelöst hat, durch bewußtes noch weiter nach hinten ziehen des Hebels den Ablassvorgang langsam fortzusetzen erlaubt.
      Viele Grüße und Climb save

      1. Besten Dank für deinen Feedback
        Das die Ablassgeschwindigkeit über die Bremshand geregelt wird, war mit nicht so Bewusst, denn dann ist wie du sagst ein Handschuh sehr zu empfehlen.
        Desswegen ist mit beim Sichern schwererer Partner zB das Klickup lieber ansonsten mag ich den Grigri sehr.
        Cimb safe u2

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